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Adrian Schäfer: Barrierefreier Umbau des Hasberger Bahnhofs muss zügig vorangetrieben werden

15. März 2021

Adrian Schäfer am Hasberber Bahnhof

„Die neuesten Entwicklungen sind äußerst ärgerlich“, stellt Bürgermeisterkandidat Adrian Schäfer (SPD) bei einem Besuch des Hasberger Bahnhofs fest. „Wir werden an unserer Forderung, den Hasberger Bahnhof schnellstmöglich mit einem Aufzug auszustatten, aber auf jeden Fall festhalten. Uns ist es wichtig, dass das Mittelgleis in Richtung Osnabrück von allen Reisenden erreicht werden kann – auch mit Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen, Fahrrad oder schwerem Koffer“. Damit knüpft er an eine Forderung an, die die SPD, unter anderem durch die Hasberger Ratsvorsitzende Kathrin Wahlmann, bereits seit dem Jahr 2007 erhoben hatte.  

Erst Anfang Februar war Adrian Schäfer gemeinsam mit Kathrin Wahlmann und dem Wallenhorster Landtagsabgeordneten Guido Pott vor Ort gewesen und hatte um die Unterstützung des Abgeordneten geworben. Auf Potts Anfrage bei der Deutschen Bahn AG ging jetzt jedoch eine niederschmetternde Antwort ein: Die Deutsche Bahn AG bestätigte in ihrem Schreiben, dass der barrierefreie Umbau des Hasberger Bahnhofs nicht – wie geplant – in diesem Jahr beginnen wird, sondern sich um zwei Jahre verzögern soll. Die Bahn räumt dabei Fehler bei der Planung im Bereich der Oberleitung ein, bei der ein Mastumbau bzw. -versatz nicht korrekt geplant gewesen sei. Die erforderliche Korrektur habe leider Auswirkungen auf andere Fachgewerke wie z. B. den Kabeltrassenbau, die Entwässerung sowie den Aufzug. Der daraus resultierende verspätete Baubeginn würde zusätzliche Sperrpausen im Bahnbetrieb erfordern, die jedoch nicht zeitnah einzurichten seien.  

„Diese Antwort ist absolut unbefriedigend“, findet Adrian Schäfer. „Seit Jahren warten die Bürgerinnen und Bürger in Hasbergen auf die zugesicherten Umbaumaßnahmen. Ein barrierefreier Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln muss grundsätzlich gewährleistet sein. Wir fordern die Deutsche Bahn AG und die Landesnahverkehrsgesellschaft daher auf, die entstandenen Probleme nunmehr mit Hochdruck zu lösen und endlich den unkomplizierten Zugang zum Mittelgleis zu schaffen.“