Chronik der SPD Hasbergen

Die Gründerjahre bis zum Ende des 2. Weltkrieges

Bis zum freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Gaste, Hasbergen und Ohrbeck am 1. 1. 1971 bestanden zwei selbständige Ortsvereine im jetzigen Gemeindegebiet. Während für Hasbergen und Ohrbeck ein gemeinsamer Ortsverein im Jahre 1919 gegründet wurde, organisierten sich die Sozialdemokraten in Gaste im Jahre 1920. Aber bereits Jahre vorher gab es politische Tätigkeit von Bürgern in diesen Gemeinden, die für soziales Ideengut und soziale Gerechtigkeit eintraten. Lockere Zusammenkünfte fanden statt, bei denen häufig Mitglieder aus älteren Ortsvereinen der SPD Anregungen gaben. Aus dieser Zeit sind noch die Namen von Heinrich Birkenkämper (Gaste), August Fißbeck, Fritz Hilgediek, Heinrich Hilgediek (alle Hasbergen) und Hermann Echelmeyer (Ohrbeck) bekannt. Sicherlich waren es noch einige mehr, doch da eine Chronik zu der Zeit nicht geführt wurde, sind ihre Namen nicht mehr festzustellen.

Nach den Wirren des ersten Weltkrieges war dann der Weg für eine aktive politische Tätigkeit in den Gemeinden frei. Im Frühjahr 1919 fand in der Gastwirtschaft Wessel (heute Zur Holzheide) die Gründungsversammlung des Ortsvereins Hasbergen-Ohrbeck statt. Er wurde damals unter dem Namen „Sozialdemokratischer Wahlverein“ geführt. Zu den Gründern gehörten Fritz Ridder, Fritz Wehrmeyer, Rudolf Brönstrup, Hermann Echelmeyer, Fritz Suhre, Fritz Temme, Gustav Wilsmann und Johann Meißner. Rudolf Brönstrup war der erste Vorsitzende des Vereins.

In Gaste gehörten Hermann Brömstrup, Heinrich Deuper, Friedrich Elstroth, Heinrich Leeker, Wilhelm Lutterbeck und Friedrich Mutert zu den ersten Mitgliedern.

Es war damals Mut und starke politische Überzeugung nötig, sich zur Sozialdemokratie zu bekennen; denn die Mitglieder der Partei und Besucher der Parteiversammlungen mussten häufig mit Benachteiligungen im Berufsleben rechnen. Doch viele Bürger Gastes, Hasbergens und Ohrbecks besaßen diesen Mut. Schon kurze Zeit nach der Gründungsversammlung hatte die SPD Hasbergen-Ohrbeck bereits 134 Mitglieder. Zu einer fruchtbringenden politischen Tätigkeit war also der Weg frei, da auch die Unterstützung der Bevölkerung vorhanden war.

Schon am 1. Mai 1919 wurde in Hasbergen ein großer Mai-Umzug durchgeführt, zu dem alle Bauern der Gemeinde Gespanne zur Verfügung stellten. Die Fahne für den Umzug wurde von den Ehefrauen der Mitglieder in mühevoller Handarbeit genäht und bestickt. Sie muss aber wohl nicht sehr dauerhaft gewesen sein oder den Ansprüchen vieler Parteimitglieder nicht genügt haben, denn schon im Jahre 1922 wurde in den Räumen und Anlagen der Gastwirtschaft Helmer eine neue Fahne geweiht. Mitglieder der SPD, die in den Jahren von 1919 bis 1933 in die Gemeindeausschüsse gewählt wurden und tatkräftigen Anteil an der Entwicklung der Gemeinden nahmen, waren unter anderem in Hasbergen: Fritz Ridder, Fritz Wehrmeyer, Fritz Bardelmeyer, Lisette Geselbracht, Friedrich Buchholz, August Echelmeyer, Wilhelm Schulte und Karl Wirths. Fritz Wehrmeyer war stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Hasbergen. In Ohrbeck: Hermann Echelmeyer, Rudolf Betmann, Heinrich Brockmeier und Anton Schirmbeck.

In den Kreisausschuss wurden vom Ortsverein Hasbergen-Ohrbeck Hermann Echelmeyer und in den Bezirksausschuss Fritz Wehrmeyer gewählt. Von Gaste kam der Genosse Oellerich in den Kreisausschuss.

Im Jahre 1922 wurde in Hasbergen und Ohrbeck der „Arbeiter-Radfahrverein Solidarität Frischauf“ gegründet, dessen Mitglieder vorwiegend der SPD angehörten. Der erste Vorsitzende des Vereins wurde der Mitbegründer des SPD-Ortsvereins Hasbergen-Ohrbeck: Fritz Temme. Dieser Verein vollbrachte in den Jahren nach 1922 nicht nur beachtliche sportliche Leistungen – so nahmen mehrfach Mannschaften des Vereins an Gaumeisterschaften im Radball teil -, sondern er beteiligte sich auch überaus aktiv am politischen Leben in den Gemeinden. In diesen Jahren wurde die Wahlkampfarbeit der SPD hauptsächlich von diesem Verein getragen. Das war nicht immer ganz ungefährlich. Die Wahlplakate mussten während der Nacht geklebt werden, um Reibereien und Streitigkeiten mit Wahlkampfgruppen anderer Parteien zu vermeiden. Häufig waren die Plakate am anderen Tage wieder verschwunden und mussten erneut angeklebt werden.

Der Radfahrverein machte auch in privater Hinsicht seinem Namen „Solidarität“ alle Ehre. So war es selbstverständlich, dass sich die Mitglieder bei der Bewältigung großer Vorhaben gegenseitig halfen. Bei Hausbauten traten die aktiven Sportler vollzählig an, spannten sich selbst in die Kippkarre und sorgten so dafür, dass die Ausschachtungsarbeiten zügig vorangingen. Es war sicherlich auch ein willkommener Zusatzerfolg, dass sich diese Arbeit als ein vorzügliches „Konditionstraining“ erwies.

Als dann 1930 der Bau der Badeanstalt in Hasbergen in Angriff genommen wurde, war es selbstverständlich, dass auch die aktiven Sportler des „Arbeiter-Radfahrvereins Solidarität Frischauf“ tatkräftig Hand anlegten. Der Bau der Badeanstalt war auf Grund der Initiative des Gemeinderatsmitglieds Lehrer Friedrich Kuhle begonnen worden. Er hatte die Unterstützung fast aller Mitglieder des Gemeinderats, so auch besonders der SPD-Mitglieder, gewonnen. Der SPD-Abgeordnete des Gemeinderats Hasbergen, Ernst Schröer, half während dieser Zeit, in der er, wie viele andere in Deutschland, arbeitslos war, ein ganzes Jahr unentgeltlich beim Bau der Badeanstalt. Als dann der Bau im Jahre 1933 beendet war, hatte Deutschlands schwärzeste Zeit, das „Tausendjährige Reich“, begonnen. An der Einweihung der Badeanstalt durften noch alle aktiven Helfer teilnehmen, dann wurde ihre Tätigkeit für die Gemeinden Hasbergen und Ohrbeck beendet. Der Arbeiter-Radfahrverein bekam noch am Tage der Einweihung die Aufforderung, an keiner öffentlichen Veranstaltung mehr teilzunehmen. Er wurde verboten und löste sich auf.

Auch für die SPD war das Ende der politischen Tätigkeit gekommen. Nach der Gleichschaltung aller Parteien hörte sie auf zu bestehen. Im Frühjahr 1933 stellte sich die SPD noch einmal zur Wahl. Das war aber nicht mehr unter ihrem ursprünglichen Namen möglich. Unter der Leitung führender SPD-Mitglieder wurde noch einmal eine „Liste der werktätigen Bevölkerung“ zur Wahl eingereicht. Fünf Mitglieder zogen trotz des Drucks der NSDAP in den Gemeinderat ein. Für Gaste fehlen leider entsprechende Aufzeichnungen.

In den Jahren darauf war keinerlei politische Tätigkeit der SPD mehr möglich. Ihre maßgeblichen Persönlichkeiten standen unter laufender Beobachtung der Gestapo. So wurden zum Beispiel zwei ehemalige Mitglieder der SPD, die sich zufällig trafen und nur kurze Zeit auf der Straße unterhielten, verwarnt, das „Politisieren“ zu unterlassen, sonst werde man ihnen andernorts Gelegenheit dazu bieten. Was das bedeutete, mussten einige SPD-Mitglieder am eigenen Leibe erfahren, denn sie wurden verhaftet und in das Arbeitserziehungslager Ohrbeck eingewiesen oder zur Moorkultivierung ins Emsland geschickt. Glücklicherweise überstanden alle diese gelegentlichen „Ausflüge“.

Der Neuanfang nach dem 2. Weltkrieg

Am 1. und 2. April 1945 zogen britische Truppen in Hasbergen ein. Es kam zu Kämpfen mit Resten der Wehrmacht, vornehmlich im Gebiet des Plessens und der Bassenhorst, die aber nur kurze Zeit dauerten. Dabei wurden einige Häuser Hasbergens schwer beschädigt. Für Hasbergen und bald auch für ganz Deutschland war die Zeit der NSDAP-Herrschaft vorbei. Zu Anfang der Besatzungszeit war zunächst eine politische Tätigkeit jeder Art verboten. Bald aber wurden von den Militärregierungen in den einzelnen Gemeinden Bürgermeister eingesetzt. So wurde in Hasbergen auf Vorschlag des Landrats Bubert der Mitbegründer des Ortsvereins Hasbergen-Ohrbeck, Fritz Temme, zum Bürgermeister ernannt. In Ohrbeck wurde Friedrich Schirmbeck Bürgermeister, der vor 1933 schon viele Jahre Mitglied der SPD gewesen war. In Gaste blieb von 1945 – 1946 noch der bisherige Bürgermeister Wilhelm Thies im Amt.

Diese Bürgermeister mussten ein verantwortungsvolles und schweres Amt antreten. Überall mussten die Folgen des Weltkrieges überwunden werden. Fast 2.500 Flüchtlinge und Vertriebene strömten in die drei Gemeinden, und für alle musste eine Unterkunft besorgt werden. Es ist sicherlich nicht zuletzt dem Geschick dieser drei Männer und auch dem guten Willen der Bevölkerung zu verdanken, dass alle diese Aufgaben rasch und ohne große Schwierigkeiten bewältigt werden konnten. In Ohrbeck waren die Schwierigkeiten besonders groß. Hier befand sich das Lager für Fremdarbeiter der Klöcknerwerke, dessen Insassen von der Gemeindeverwaltung entlohnt werden mussten. Doch Friedrich Schirmbeck gelang es mit sehr viel Geschick, auch diese sicherlich nicht leichte Aufgabe zu bewältigen. Die im großen Maße bäuerlich strukturierte Gemeinde Gaste hatte ebenfalls enorme Probleme, die Flüchtlinge unterzubringen, da freie Wohnungen nicht vorhanden waren.

Im September 1945 erlaubte die Militärregierung die Gründung politischer Parteien. Schon am 1. November 1945 wurde dann unter Führung des SPD-Mitglieds Hermann Fißbeck der Ortsverein Hasbergen-Ohrbeck wiedergegründet. Er hatte den Vorsitz bis 1952 inne. Spätestens seit diesem Jahr ist der Aufbau in den ehemals drei Gemeinden und ab 1971 in der Einheitsgemeinde mit dem Wirken der SPD eng verknüpft.

Hermann Fißbeck war zu der Zeit bereits Mitglied des Kreistags – in dem er 20 Jahre als Fraktionsvorsitzender der SPD zum Wohle der Allgemeinheit wirkte – und Mitglied des Hannoverschen Landtags. Schon bald nach der Wiedergründung der Partei besaß der Ortsverein über 130 Mitglieder. Die politische Tätigkeit in den Gemeinden, die für zwölf Jahre zwangsweise unterbrochen worden war, konnte wieder aufgenommen werden.

Im Jahre 1946 wurde erstmalig nach dem Zweiten Weltkrieg wieder eine Gemeindevertretung gewählt. Die Bürgermeister Fritz Temme und Friedrich Schirmbeck wurden in ihren Ämtern bestätigt. In Gaste wählte der Rat den Sozialdemokraten Johann Nieberg zum Bürgermeister.

Mit ihnen zogen viele tatkräftige SPD-Mitglieder in die Gemeindevertretungen ein, denen für die nächsten Jahre schwierige Aufgaben bevorstanden. In Hasbergen konnte schon 1946 die Badeanstalt wieder in Betrieb genommen werden. Sie wurde in mühevoller Arbeit gereinigt und ausgebessert. Durch den Zustrom der Flüchtlinge und Vertriebenen war die Bevölkerungszahl der Gemeinden beträchtlich angestiegen. Deshalb wurde rasch ein Wohnungsbauprogramm in Angriff genommen. Neue Siedlungsgebiete mussten ausgewiesen werden. Der nötige Schulraum war nicht vorhanden. Daher musste die Schule in Hasbergen erweitert und in Ohrbeck eine neue Schule errichtet werden. Es waren also viele große Aufgaben zu bewältigen, alle verlangten Initiative und Geschick der Gemeindevertretungen und Geld, viel Geld. Jetzt erwies es sich als nachteilig, dass die drei Gemeinden überwiegend Siedlungsgemeinden waren. In Gaste gab es das Amazonenwerk. Die Firma brachte und bringt auch noch eine ansehnliche Summe Gewerbesteuer in die Gemeindekasse. Im Übrigen war das Gewerbesteueraufkommen sehr gering, und größere Geldmittel standen somit nicht zur Verfügung. In dieser schwierigen Situation waren es oft SPD-Mitglieder des Gemeinderates, die mutig und tatkräftig alle Probleme anfassten und lösten. Dass bei einer so großen Zahl von Aufgaben nicht gleich die Wünsche aller Bürger erfüllt werden konnten, dass an manchen Stellen improvisiert werden musste, ist wohl mehr als verständlich.

1952 wurde Hermann Buchhold zum SPD Vorsitzenden gewählt, er übte dieses Amt bis 1966 aus. Für sein Engagement in dieser schwierigen Zeit ernannte ihn die SPD zum Ehrenvorsitzenden. Er starb 1995 im Alter von 93 Jahren.

Im Jahre 1952 wurde Wilhelm Bardelmeier von der Gemeindevertretung zum Bürgermeister von Hasbergen gewählt, in Ohrbeck übte dieses Amt Friedrich Schirmbeck bis zu seinem Tode im Jahre 1964 aus. In Gaste löste 1950 Friedrich Mutert (SPD) den bisherigen Bürgermeister Nieberg ab. Von 1968 bis 1971 war Erich Auping Bürgermeister.

Auch in dieser Zeit wurden die Aufgaben der Gemeinden nicht kleiner. Es zeigte sich, dass die alte Badeanstalt nicht mehr den modernen Anforderungen genügte. In den Jahren 1956 bis 1960 wurde sie völlig umgebaut und modernisiert und war ein Schmuckstück der Gemeinde Hasbergen, um das sie von vielen sicherlich wohlhabenderen Gemeinden beneidet wurde. Trotz ständiger Anpassung an die sich ändernden gesetzlichen Bestimmungen und häufiger Reparaturen musste sie dann im Jahre 2000 –vorerst- stillgelegt werden. Die notwendig gewordenen größere Investition sowie die Personalkosten überforderte die Gemeindekasse.

Eine weitere große Aufgabe für die Gemeinden war die Versorgung der alten und neu erstandenen Wohngebiete mit Wasser und die Verlegung einer Kanalisation.

Es zeigte sich dann auch bald, dass die Räumlichkeiten der Schulen trotz der Ausbauarbeiten bei weitem nicht ausreichten. Die Planung eines geschlossenen Schul- und Sportzentrums wurde in Angriff genommen. Als erstes Projekt wurde die Errichtung eines neuen Schulgebäudes des Schulzweckverbandes Hasbergen-Ohrbeck neben der Gemeinschaftsschule begonnen. Im Jahre 1966 konnte dieses Gebäude eingeweiht werden. Inzwischen hatten sich auch die Raumverhältnisse an der Gemeinschaftsschule in Hasbergen derart verschlechtert, dass sie für Lehrer und Schüler unzumutbar geworden waren. Eile tat Not! Tatkräftig wurde sofort der Bau eines neuen, großen Schulgebäudes begonnen.

Dieser Bau war besonders dringend geworden, weil im Rahmen der Schulreform die Hasberger Gemeinschaftsschule zur Mittelpunktschule erklärt worden war, die auch die Schüler der Oberstufenklassen aus Ohrbeck, Gaste und Natrup-Hagen besuchten. Im Februar 1968 konnte ein modernes Schulgebäude bezogen werden.

Alle diese Aufgaben in der Gemeinde Hasbergen mussten gelöst werden, obwohl die Finanzlage der Gemeinde weiterhin sehr schlecht war. Hier war Weitsicht und Mut gefragt. Besonders zu erwähnen ist dabei Ratsmitglied Günter Fischer, der sich als Fraktionsvorsitzender und  Vorsitzender des Schul- und Sportausschusses erfolgreich für die Überwindung aller aufkommenden Schwierigkeiten einsetzte. Er übernahm ebenfalls 1966 nach Hermann Fißbeck das Amt des Fraktionsvorsitzenden der SPD im Kreistag. 1966 wurde Willi Bobbert Vorsitzender der SPD Hasbergen. Er stellte sich 1978 nicht mehr zur Wahl und wurde von Gerd Köpke abgelöst.

Auch die Gemeinde Ohrbeck bewies, dass sie eine ihrer wichtigsten Aufgaben darin sah, für die körperliche und geistige Ausbildung der Jugend zu sorgen. So konnte unter maßgeblicher Mitwirkung der SPD-Mitglieder im Gemeinderat der Bau einer vorbildlichen Sportplatzanlage begonnen werden. Des weiteren wurden große Flächen als Baugebiete zur Verfügung gestellt, eine neue Schule gebaut und trotz angespannter finanzieller Bedingungen eine Friedhofskapelle fertig gestellt.

Zu Beginn des Jahres 1969 befassten sich die Gemeinderäte mit der Verwaltungs- und Gebietsreform Niedersachsens. Nach schwierigen Verhandlungen, Gesprächen und auch verständlichen Widerständen (besonders zwischen den Gemeinden Hasbergen und Gaste), schlossen sich 1969 die bis dahin selbständigen Ortsteile Gaste, Ohrbeck und Hasbergen freiwillig zur größeren Gemeinde Hasbergen zusammen.

Die neue Einheitsgemeinde Hasbergen

Am 1.1.1971 betrug die Einwohnerzahl der neuen Gemeinde 7.941. Das Gemeindegebiet umfasste eine Fläche von 2.203 ha.

Aus Rücksicht auf sein hohes Alter legte Wilhelm Bardelmeier (SPD) im Frühjahr 1970 sein Amt als Bürgermeister nieder. Als sein Nachfolger wurde Günter Fischer (SPD) zum neuen Bürgermeister von Hasbergen vom Gemeinderat gewählt. Nach der Gemeindeneubildung musste 1971 auch ein neuer Rat gewählt werden. Die SPD erzielte 50,8 % der Stimmen und der Rat wählte Günter Fischer erneut zum Bürgermeister. Während der Legislaturperiode des Gemeinderates von 1971-1976 konnten verschiedene Maßnahmen für die Einheitsgemeinde in Angriff genommen werden. Dabei wirkte sich die verhältnismäßig günstige Wirtschaftssituation in der Bundesrepublik auch auf Hasbergen positiv aus. In allen Ortsteilen wurden weitere Baugebiete ausgewiesen, erschlossen und schnell bebaut. Erhebliche Mittel stellte der Rat für Jugendarbeit, Kultur und Sport zur Verfügung. Die vorhandenen Kindergärten erhielten regelmäßig Kostenzuschüsse für den laufenden Betrieb. Nach einem spektakulären Architektenwettbewerb wurde die erste Hasberger Turnhalle gebaut und im Dezember 1971 ihrer Bestimmung übergeben.

Die rege Bautätigkeit, trotz rückläufiger Geburtenzahlen, ließ die Bevölkerungszahlen in Hasbergen weiter ansteigen. Der damit verbundene größere Verwaltungsbetrieb zwang den Gemeinderat zur Rathausvergrößerung. Geplant war zuerst, zusammen mit den notwendig gewordenen neuen Räumen für die Feuerwehr, einen Neubau neben dem jetzigen Tomblaine-Platz zu errichten. Das Haus war 3-geschossig vorgesehen und sollte so bemessen sein, dass es auch bei einem zu erwartenden Wachsen der Gemeinde die notwendig werdenden Räume aufwies bzw. Möglichkeiten für einen späteren Anbau vorsah, ohne das Gesamtbild zu stören. Aus Besorgnis, den Haushalt der Gemeinde zu stark zu belasten, fiel dann dieses Objekt dem Rotstift zum Opfer. In einem Bericht der NOZ vom 10. 12. 1971 ist die Äußerung von Bürgermeister Fischer zu lesen: „man würde sich ob dieser Entscheidung möglicherweise in 10 Jahren an den Kopf fassen“. Aus heutiger Sicht muss man wohl sagen, es wäre richtiger gewesen, zusammen mit der Feuerwehr ein Gebäude zu errichten. So aber wurde nur für unsere Feuerwehr ein neues Haus errichtet. Die Gemeindeverwaltung wurde um einen Anbau an alter Stelle erweitert. 

Neue gesetzliche Bestimmungen machten am 22.10.72 eine weitere Gemeindewahl erforderlich. Die SPD erzielte das überzeugende Ergebnis von 62,9 %. Nach langjährigen, hartnäckigen Bemühungen konnte auch die Schulstraßen – Brücke über die Eisenbahn gebaut und im August 1974 für den Verkehr freigegeben werden.

Aus den Wahlen zum neuen Gemeinderat am 3.1 0.76 ging die SPD klar als Sieger hervor und erhielt 14 von insgesamt 23 Mandaten. Der lang umstrittene Rad-und Fußweg von und nach Gaste wurde fertig gestellt sowie die neue Sporthalle in Gaste, die im Februar 1977 ihrer Bestimmung übergeben wurde. Nach langen Verhandlungen erhielt die Gemeinde Anschluss an das Gasnetz der Stadtwerke Lengerich. Das Anlegen eines geologischen Lehrpfades, die Kennzeichnung eines Rundwanderweges (die SPD erstellte hier aus eigenen Mitteln drei Schutzhütten), die Errichtung weiterer Kinderspielplätze, die Schaffung eines Dorfplatzes (Tomblaine-Platz) sowie der weitere Ausbau der Schulen bildeten die Schwerpunkte der Ratsarbeit.

In der Jahreshauptversammlung 1982 legte Gerd Köpke sein Amt nieder. Manfred Buchholz wurde sein Nachfolger. Nach 10 Jahren (1992) löste ihn Jürgen Knuth ab. Er übernahm die nächsten vier Jahre den Vorsitz des SPD-Ortsvereins. In diese Zeit fiel auch die hitzige und zum Teil mit äußerst unfairen Mitteln geführte Diskussion Für und Wieder einer Raumordnungs-Studie hinsichtlich eines GVZ-Standortes im Osnabrücker Raum. Hier war auch Hasbergen als eine der Möglichkeiten genannt worden.

In Bonn ging die Koalition aus SPD und FDP zu Ende und schwierige Wahlkämpfe zur Landtags- und Bundestagswahl 1983 mussten organisiert werden. Mit 47,5% fiel das Ergebnis in Hasbergen noch überdurchschnittlich gut aus. Bei der Landtagswahl konnte sich die SPD in Hasbergen noch knapp vor der CDU behaupten. Die Kommunalwahl am 27.09.1981 brachte der SPD durch die Hasberger Bevölkerung wieder ein sehr gutes Ergebnis. Von 25 Ratsmitgliedern stellte die SPD 13 Mandatsträger und behielt somit die absolute Mehrheit. Die bundesweit eingetretene Wirtschaftskrise ging an unserer Kommune ebenfalls nicht vorbei.

Die Baulandpreise stiegen in den letzten Jahren in Hasbergen erheblich an. Um die Baulandspekulation einzuschränken, wurde besonders von der SPD-Fraktion der Ankauf von Bauland durch die Gemeinde Hasbergen gefordert. So konnte die Gemeinde dann zu verträglichen Preisen an die Bauinteressierten erschlossene Grundstücke verkaufen. Besonders schwierig und sehr gegensätzlich war die Diskussion um den Erhalt und die Restauration des Bahnhofs Wulfskotten. Nach langen Verhandlungen und Gesprächen fand sich ein finanzstarkes Unternehmen, das dem schönen alten Bahnhof aus dem letzten Jahrhundert zu neuem Glanz verhalf.

Eine unendliche Geschichte ist und bleibt die Verlegung bzw. der Ausbau der L 89 mit einem Rad- und Fußgängerweg entlang der stark befahrenen Straße zwischen Hasbergen und Hellern. Seit 25 Jahren bemüht sich besonders die SPD in dieser Angelegenheit. Die Planungen wurden 2001 abgeschlossen. Hoffentlich erfolgt nun 2002 oder 2003 der erste Spatenstich.

Wenn Hasbergen auch eine bevorzugte Stadtrandlage zu Osnabrück hat, so war die öffentliche Verkehrsanbindung doch unzureichend. Die Bürger warteten seit Jahren vergeblich auf den Ausbau und die Erweiterung des öffentlichen Personen Nahverkehrs. Seit dem neuen Jahrtausend fahren nun stündlich die Busse von und nach Osnabrück.

Mitte der achtziger Jahre, während der hohen Arbeitslosigkeit unter den Jugendlichen, wurden die Gemeinde und die Parteien besonders gefordert. Die Bereitstellung geeigneter Jugendräume (Jugendtreff) und die Anstellung eines Jugendpflegers half manchem Gefährdeten über schwierige Klippen hinweg. Anfang 2000 wurde das Jugendzentrum an der Schule eröffnet. Entgegen allen Unkenrufen –geschürt von einigen Lokalpolitikern- entwickelt sich dort eine gute und solide Jugendarbeit.

Besondere Unterstützung fanden die Gemeinde und die SPD in dem Bundestagsabgeordneten A. Emmerlich, der sich immer zur Verfügung stellte. Als A. Emmerlich 1990 die aktive Politik verließ, wurde mit Ernst Schwanhold ein zuverlässiger und reger Nachfolger für unseren Wahlkreis gewählt. Schade für uns, aber für ihn eine ehrenvolle Berufung, wurde Ernst Schwanhold 2001 Wirtschaftsminister in NRW.

 

Es würde hier zu weit führen, all die verdienten SPD-Räte, die sicherlich eine Würdigung verdient hätten, einzeln aufzuführen. Stellvertretend sei hier noch einmal Günter Fischer genannt, der seit 1956 im Rat und von 1970 – 1996 Bürgermeister unserer Gemeinde war. Außerdem war er von 1964 – 1996 Mitglied des Kreistages. Die Gemeinde verlieh ihm die Ehrenbürgerrechte.

Frank Stiller (SPD) wurde sein Nachfolger als ehrenamtlicher Bürgermeister. Im April 1999 wurde er mit einer deutlichen Mehrheit von 56,6% -sein Gegenkandidat von der CDU, Dr. Friedrich Fischer, erhielt 43,4% – zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister Hasbergens gewählt. Im Dezember 1999 übernahm er sein Amt, aufgrund einer Gesetzesänderung nimmt der hauptamtliche Bürgermeister jetzt auch die Aufgaben des Gemeindedirektors war.

Bis dahin waren Kurt Schüttler von 1949 – 1981 und Manfred Steiner von 1981 – 1999 Gemeindedirektoren in Hasbergen. Kurt Schüttler schrieb 1985 nach aufwendigen Recherchen und zeitraubender Fleißarbeit die interessante und lesenswerte Hasberger Chronik. An dieser Stelle sei ihm noch einmal dafür Dank gesagt. Aus ihr sind auch Ausführungen für diese Chronik übernommen worden.

Die früheren Gemeinden Gaste und Ohrbeck benötigten aufgrund ihrer Einwohnerzahl keinen Gemeindedirektor, seine Aufgaben wurden von dem ehrenamtlichen Bürgermeister mit übernommen.

Die SPD Hasbergen feierte im September 1994 in einer eindrucksvollen Veranstaltung ihr 75 jähriges Jubiläum. Der damalige Vorsitzende des Ortsvereins, Jürgen Knuth, konnte im Gasthaus Thies rund 200 Gäste aus lokalen Vereinen und Verbänden begrüßen. In den verschiedenen Grußworten betonten Parteimitglieder aus Ortsvereinen, Landes- und Bundespolitik ihre „leidenschaftliche“ Verbindung zur Sozialdemokratie. Von Leidenschaft und großem inneren Engagement war auch die Festrede des stellvertretenden Bürgermeisters und Innensenators der Hansestadt Bremen Henning Scherf (seit 1995 ist er 1. Bürgermeister Bremens) gekennzeichnet. Manfred Buchholz, der den Ortsverein von 1982 – 1992 führte, trug seine als „roten Faden“ durch die 75 Jahre Hasberger SPD bezeichnete Chronik vor.

Im Januar 1996 trat noch einmal Gerd Köpke als Vorsitzender der SPD an, nachdem sich Jürgen Knuth nicht mehr zur Wahl gestellt hatte.

Im Jahre 1997 konnte in Gaste ein neuer Anbau für die Grundschule feierlich seiner Bestimmung übergeben werden. Im November 1998 erhielt der Gaster Kindergarten neue Räume.

In diesem Jahr fand auch die Bundestagswahl statt. Noch nie war in der Bundesrepublik ein amtierender Kanzler durch das Volk abgewählt worden, das schaffte die SPD mit Gerhard Schröder. In Hasbergen erreichte die SPD wieder 50%, während die CDU bei rund 34% „hängen“ blieb. Aber nach einem Jahr war die Euphorie wieder verflogen. Profilsüchtige SPD-Führungspolitiker überboten sich mit zum Teil extrem widersprüchlichen Aussagen in den Medien. Eine klare Linie war nicht mehr zu erkennen. Die Quittung kam bei der Europawahl. Die Wähler zeigten kein Interesse mehr. Bei einer Wahlbeteiligung von ca. 45%! in Hasbergen blieb die SPD erstmals seit 1952 bei einer Wahl hinter der CDU zurück. Während diese rund 47% erreichte, kam die SPD nur auf bescheidene 42% der Stimmen. Bei diesem Wahlergebnis kam eindeutig der Frust über das diffuse Bild der Bundes-SPD zum tragen. Die Bundesregierung stabilisierte sich dann aber schnell und begann zügig, den unter 16 Jahren Kohl –Regentschaft aufgehäuften Reformstau abzubauen. Eine weltweite Wirtschaftskrise verzögert inzwischen den optimistisch prognostizierten Abbau der Arbeitslosen, erste Silberstreifen am Horizont lassen aber wieder hoffen.

Der Wahlkampf zur Gemeinderatswahl 2001 war im wesentlichen geprägt durch den Streit um die Ausweisung von Baugebieten und die aus finanziellen Gründen erfolgte Schließung des Freibades. Die SPD Fraktion – in der Freibadfrage gespalten – kam bei der Bevölkerung mit ihren Argumenten nicht an. Es bildete sich zum ersten Mal in unserer Gemeinde eine UWG. Trotz eines gut geführten Wahlkampfes verlor die SPD zwei Ratssitze, die CDU büßte ein Mandat ein, die UWG schickte auf Anhieb einen Vertreter in den Rat, die FDP erhöhte ihre Zahl Ratsmitglieder von eins auf zwei und die Grünen verblieben unverändert bei zwei Ratsmitgliedern.

Damit hat seit 50 Jahren zum ersten Mal in Hasbergen die CDU die Führungsrolle übernommen. Bei einer Wahlbeteiligung von mageren 56,4% konnte die CDU 40,2% (1996:41,3%) erreichen und die SPD rutschte auf 37,5% (1996:44,6%) ab. Dass der Verlust der Gemeinderatsmehrheit „hausgemacht“ war, wird durch das Kreistagswahlergebnis bestätigt. Hier lag die SPD – wenn auch nur geringfügig – mit 40,0% (1996:44,5%)vor der CDU mit 39,5% (1996:40,7%). Renate Lenzing, die 1996 Günter Fischer im Kreistag abgelöst hatte, kam nicht mehr in den Kreistag.

Im Januar 2000 übernahm Hardy Fischer, der Sohn des langjährigen Bürgermeisters, den Vorsitz der Hasberger SPD. 2008 trat Oliver Lowin seine Nachfolge an, da Hardy Fischer sich voll auf seine Aufgabe als Fraktionsvorsitzender konzentrierte. 

Manfred Buchholz beendete 1994 seine Chronik so: Die Sozialdemokraten im Rathaus betrieben immer und gestalten noch heute eine positive und bevölkerungsnahe Gemeindepolitik. Dass dabei zwischendurch die Meinungen auch auseinander gehen, ja gegensätzliche Ansichten und Vorstellungen unter Umständen hart aufeinanderprallen, liegt in der Natur der Sache. Besonders die Wiedervereinigung Deutschlands und die damit verbundene finanzielle Mehrbelastung der Haushalte, machen die wirtschaftliche Lage in den Kommunen fast unerträglich. Das erfordert von der Gemeindeverwaltung vermehrten Einsatz, bessere Sachkenntnisse und größere Verantwortung. Dies alles, das sei abschließend doch erlaubt zu vermerken, wird wohl auch von der nun auf 75 Jahre Bestehen zurückblickenden Sozialdemokratischen Partei Hasbergens und ihren Vertretern in unserer schönen Hüggelgemeinde praktiziert.

Diese Aussage gilt auch noch im Jahre 2011.

Doch nicht nur Politik und Arbeit für die Gemeinde finden im Ortsverein ihren Platz. Auch das gesellige Beisammensein wird gepflegt. So ist die Maifeier in Hasbergen inzwischen zu einem festen Bestandteil im Veranstaltungskalender geworden. Alljährlich findet im Winter ein schon traditionelles Grünkohlessen nach der Jahreshauptversammlung statt. Ebenso ist die SPD mit einem Stand auf dem Hasberger Weihnachtsmarkt vertreten. Ausflüge, besonders durch die AG 60 plus (gegründet 1996) initiiert, sind weitere Bestandteile der Aktivitäten außerhalb der „Tagespolitik“.

Im Februar 2002 ist die Chronik durch einige Daten und Schilderungen –auch für die Zeit vor 1994 – ergänzt und fortgeführt worden. Besonders die fehlenden Angaben über die Ereignisse in Gaste wurden eingearbeitet.

Abschließend noch eine Bemerkung: Mit Ausnahme der Jahre 1948 – 1952 stellte die SPD in Hasbergen (Einzelgemeinde und Einheitsgemeinde) seit Kriegsende 1945 bis 2014 ununterbrochen den Bürgermeister. Im Mai 2014 verlor Frank Stiller das Duell um das Bürgermeisteramt gegen den CDU-Kandidaten Holger Elixmann. Bis 2021 wird der Poitik- und Verwaltungsneuling nun die Geschicke der Gemeinde leiten. Als Fraktion mit der absoluten Mehrheit im Rat und den Ausschüssen wird die SPD aber konsequent ihre erfolgreiche Arbeit für Hasbergen und seine Einwohner fortsetzen, so der Fraktionsvorsitzende kurz nach dem überraschenden Wahlausgang.

In der früheren Gemeinde Gaste amtierte ein SPD Bürgermeister von 1946 bis zum Zusammenschluss mit Hasbergen und Ohrbeck. Lediglich in der früheren Gemeinde Ohrbeck, wo der allseits geachtete Sozialdemokrat Fritz Schirmbeck von 1945 bis zu seinem Tod im Januar 1964 das in dieser Zeit besonders schwierige Amt des Bürgermeisters ausübte, erfolgte die Ablösung bis zum Zusammenschluss 1971 durch einen CDU Bürgermeister (Johannes Kavermann).

Diese Erfolgsbilanz spricht für sich, die Bürgerinnen und Bürger hatten und haben Vertrauen zur SPD.

Zur Vervollständigung und um das Bild noch deutlicher zu machen, gibt es entsprechende Tabellen.

Die neue Einheitsgemeinde Hasbergen

Die Vorsitzenden (ab 1945):

Hermann Fißbeck 

1945 – 1952

Hermann Buchhold

1952 – 1966

Willi Bobbert

1966 – 1978

Gerd Köpke

1978 – 1982

Manfred Buchholz

1982 – 1992

Jürgen Knuth

1992 – 1996

Gerd Köpke

1996 – 2000

Hardy Fischer

2000 – 2008

Oliver Lovin

2008 – 2010

Kathrin Rühl

2010 – 2014

Torsten Antheck

2014 – 2016

Kathrin Hilgediek

2016-2018

Katja Mittelberg-Hinxlage

seit 2018

 

Die Bürgermeister:

Erich Auping (Gaste)

3 Jahre im Amt

Johann Nieberg (Gaste)

4 Jahre im Amt

Friedrich Mutert (Gaste)

18 Jahre im Amt

Fritz Schirmbeck (Ohrbeck) 

18 Jahre im Amt

Wilhelm Bardelmeier (Hasbergen)

18 Jahre im Amt

Günter Fischer (Hasbergen)

26 Jahre im Amt

Frank Stiller (Hasbergen) 

18 Jahre im Amt