SPD - in Hasbergen zu Hause

Aktuelles

Gelungenes Sozialcafé der SPD in Hasbergen

 

Beim diesjährigen 10. SPD Sozialcafé der SPD Ortsvereine Hagen, Georgsmarienhütte und Hasbergen am11. März im Gasthaus Thies in Hasbergen diskutierten mehr als 80 Interessierte über das „Ehrenamt in der Flüchtlingspolitik....als Ausgleich von staatlichem Versagen?“

Auf dem Podium saßen neben den beiden Ehrenamtlichen Dr. Anne Ferie (Deutschkurse für Flüchtlinge in Georgsmarienhütte) und Petra Hörmeyer (Flüchtlingsforum Hasbergen) sowie die beiden Experten in der Runde, Klaus Dirker, Leiter der Landesaufnahmebehörde in Bramsche-Hesepe, und Werner Hülsmann, Integrationsbeauftragter des Landkreises Osnabrück. Moderiert wurde die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung von der Ortsvereinsvorsitzenden der SPD Hasbergen, Kathrin Hilgediek. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Rainer Spiering hielt ein Grußwort, in dem er unter anderem auf die Wichtigkeit des Themas der Veranstaltung hinwies.

Dr. Anne Ferie und Petra Hörmeyer stellten anschaulich ihre ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen vor, in der es von der Organisation und Durchführung von Deutschkursen bis hin zu der Begleitung bei Behördengängen und der Hilfe bei der Wohnungssuche geht.

Klaus Dierker stellte den Standort Bramsche-Hesepe der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen vor. Hier ging er sowohl auf die Veränderungen in der letzten Zeit ein wie auch auf Einrichtungen innerhalb des Standortes wie die Schule, in der jeden Tag die Kinder lernen, und die ärztliche Versorgung, die von Ärzten aus Bramsche sichergestellt wird. Zudem stellte er auch Aufgaben vor, die Ehrenamtliche übernehmen im Begegnungszentrum der Einrichtung übernehmen.

Der Integrationsbeauftragte des Landkreises Osnabrück, Werner Hülsmann, erläuterte verschiedenste Aufgaben von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit im Landkreis und ging auf die Situation der Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge ein und wies auch auf Parallelen und Unterschiede zu den 1990er Jahren hin.

Sowohl die Experten wie auch die Ehrenamtlichen waren sich darin einig, bei der Flüchtlingshilfe nicht danach zu gehen, wer welche Zuständigkeiten hat oder eben auch nicht hat, sondern zu fragen, wer welche Aufgabe übernehmen kann und wer welche Aufgabe lösen kann.

Die Zuhörerinnen und Zuhörer stellten Fragen von konkreten Maßnahmen, wie sie sich einbringen könnten, bis hin zu Möglichkeiten der Integration von Kindern und dem generellen Asylverfahren.

Die Ortsvereinsvorsitzende Kathrin Hilgediek freute sich über die gelungene Veranstaltung und die lebendige Diskussion über das wichtige aktuelle Thema im gut besuchten Saal.